VOF TEILNAHME FEUERWACHE + RETTUNGSTAUCHER FLÖRSHEIM / WEILBACH

Projekt: Wettbewerb zur Gestaltung einer Feuerwache mit Rettungstaucher

Planungsstand:  Wettbewerb

Bauherr: Stadt Flörsheim

Die Orientierung der neuen Feuerwache auf dem Grundstück folgt zwei wesentlichen Ansätzen.

Ansatz 1: Die optimale Ausrichtung der Baukörper aus den Anforderungen der optimalen Funktion für die Abläufe der Rettungskräfte.

Ansatz 2: Eingehen auf die vorhandenen landschaftlichen Strukturen des Ortsrandes mit Abrundung zum Regionalparkweg und der Orientierung der Aufenthalts- und Schulungsräume zum Hügel des Regionalparks mit Dichterhaus.

Die Orientierung / Öffnung der Aufenthaltsbereiche im Gebäude wird erreicht durch die Anordnung der Fassadenöffnungen und durch das Anheben der jeweiligen Dachflächen zur Topografie der Landschaft.Im weitesten Sinne wird der Neubau somit ein Bauwerk, das auf die vorhandene Struktur und Besonderheit des Regionalparks eingeht. Seine Architektur wird Bestandteil davon – das Gebäudeensemble wird mit einfachen Mitteln etwas Besonderes, einzigartig seiner ansonsten heterogenen städtebaulichen Umgebung.

Die Verbindung der Baukörper mit den jeweiligen Außenbereichen und die Anordnung der logischen Module schafft eine Raumqualität, die viele Möglichkeiten bietet. Die flacheren Baukörper der Module Feuerwache und Rettungsschwimmer begleiten zweiseitig den höheren Fahrzeughallenbaukörper, dieser bildet Schwerpunkt und Zentrum der gesamten Anlage.  

Die bauliche Anordnung der neuen Feuerwache auf dem Grundstück in der Industriestraße im Ortsteil Weilbach, Stadt Flörsheim am Main, gewährleistet eine strikte Trennung der Alarmausfahrten (Feuerwehr und Rettungstaucher) von Zufahrt und Ausfahrt der PKW-Stellplätze.  Die Alarmausfahrten sind mit dem Hof / Übungsfläche direkt an die öffentliche Verkehrsfläche (Industriestraße) angebunden. Damit ist eine wesentliche Vorgabe der DIN 14092-1:2012-04 - 5 Raum- und Flächenbedarf erfüllt. Die PKW-Zufahrt erfolgt kreuzungsfrei und getrennt im Bereich der nördlichen Abstandsfläche zum Nachbargrundstück. Die geforderten 24 PKW-Stellplätze sowie ein Behindertenstellplatz befinden sich im rückwärtigen Grundstücksteil. Auf der dortigen Erschließungsfläche ist die Möglichkeit einer weiteren Übungsfläche gegeben.